Sonntag, 1. Oktober 2017

Kiebitze vorzeitig Herbstmeister

Am vorletzten Spieltag empfingen die Kiebitze die 1. D vom Düneberger SV, die 2 Punkte hinter den Kiebitzen auf den zweiten Tabellenplatz in ihrer Bezirksligastaffel rangierten.
Konnten die Kiebitze ihre Erfolge aus den Vorjahren gegen diese Mannschaft wiederholen und damit die Meisterschaft vorzeitig "eintüten"?
Düneberg wurde mit dem Spielanpfiff von den Kiebitzen dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie sich selbst kaum entfalten konnten. Schnell gingen die Kiebitze mit 3 : 0 in Führung, ehe Düneberg durch einen Strafstoß durch Handspiel zum Gegentreffer kam. Bis zur Pause bauten die Kiebitze aber kontinuierlich ihr Führung auf 7 : 1 aus.
Nach dem Wechsel verflachte das Spiel zusehend. Nach der deutlichen Führung ließen Konzentration und "Torhunger" der Kiebitze nach und sie verzettelten sich zu sehr in Einzelaktionen, während Düneberg nur noch auf Schadensbegrenzung aus war.
Eine gelungene Aktion der Kiebitze brachte dann noch das 8 : 1 Endergebnis gegen Düneberg ein.
Die Kiebitze sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen und dürfen sich - wie im letzten Jahr - über die Herbstmeisterschaft freuen.

Tags zuvor erprobten sich die Kiebitze noch in einem Testspiel gegen die 2. D von Victoria Hamburg, die ebenfalls in der Bezirksliga spielen (andere Staffel).
Auch hier dominierten die Kiebitze zunächst 20 Minuten lang und gingen verdient mit 3 : 0 in Führung, ehe Victoria aufkam und kurz vor der Pause auf 3 : 1 verkürzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel kam es eine Zeitlang zu einem ausgeglichenen Spiel, ehe die Kiebitze wieder die Oberhand gewannen und Victoria gleichermaßen abbaute, so dass die Kiebitze noch 4 weitere Tore zum klaren 7 : 1 Endstand erzielten.

Samstag, 23. September 2017

Auswärtssiege der Kiebitze festigen Tabellenführung

Nach gelungenem Start in die Herbstsaison mussten die Kiebitze in der Herbstmeisterschaft 2 Mal auswärts - jeweils auf recht kleinen Kunstrasenplätzen - antreten; und zwar bei einem guten alten Bekannten, der 3. D vom SC Vier- und Marschlande (SCVM) und der für die Kiebitze noch nicht einzuschätzenden 1. D vom Escheburger SV (ESV).

Beim SCVM taten sich die Kiebitze über die gesamte Spielzeit sehr schwer. Sie kamen einfach nicht so recht ins Spiel, es wurde zu viel klein-klein gespielt und zu wenig Freiräume über die gesamte Spielfeldbreite gesucht. SCVM verteidigte auch geschickt und versuchte über lange Bälle und den "zweiten Ball" in der Hälfte der Kiebitze zu Torchancen zu kommen.
Trotz des etwas zähen Spiels - die Mannschaften kennen sich einfach zu gut - erspielten sich die Kiebitze ein klares Chancenplus; von dem dann auch der beste Spielzug der Kiebitze - eine Kombination von außen mit einer strammen, flachen Hereingabe musste nur noch ins Tor gedrückt werden -  zum letztendlich verdienten 0 : 1 Auswärtssieg führte.

Eine Woche später ging es dann zum ESV. Die Kiebitze hatten es hier mit einer Jahrgangs-jüngeren Mannschaft zu tun, die sich aufgrund ihrer Spielstärke zutraut, nicht in der E-Jugend zu verweilen, sondern gleich den Sprung einen Jahrgang höher in die D-Jugend zu wagen. Die Kiebitze bekamen das auch zunächst zu spüren, da sie erst einmal an ihre klein-klein Spielweise der Vorwoche anknüpften, Chancen ausließen und prompt ein Gegentor durch einen Konter vom ESV hinnehmen mussten; die bis dahin auch geschickt und mutig dagegen hielten. Aber dann machte sich doch die läuferische, spielerische und physische Überlegenheit der Kiebitze bemerkbar, so dass sie dann bis zur Halbzeitpause das Spiel drehten und auf 1 : 3 davonzogen.
In der zweiten Halbzeit hatte dann der ESV nichts mehr entgegen zu setzen; zu deutlich war die Überlegenheit der Kiebitze, die durch verbessertes Flügelspiel, genauere Pässe  und ihre Individualität dann noch zu 5 weiteren Treffern zum 1 : 8 Endstand kamen.

Die Kiebitze müssen lernen, ihr Spiel auch auf kleineren Plätzen aufzuziehen; d.h., Räume zu nutzen, aber erst einmal auch durch ständiges Rochieren und Lösen vom Gegner zu schaffen. Ansonsten überzeugten sie durch ihre Spiel- und Zweikampfstärke.

Sonntag, 10. September 2017

Heimsiege der Kiebitze zu Beginn der Herbstsaison auf neuem Terrain

Nach 5 Jahren Bestehen sind die Kiebitze in der nächsten Altersklasse "D-Junioren" (jung = U12) angekommen und müssen sich nun auf neuem Terrain, dem etwas unproportionalen (fast so breiten wie langen) 9er-Feld und mit der Abseitsregelung zurechtfinden.

Zur Saisonvorbereitung (am 3.9.17) trafen die Kiebitze auf die 2. D vom SC Nienstedten, die ebenfalls in einer Bezirksligastaffel spielt. In der der ersten Halbzeit waren die lauffreudigen Kiebitze klar spielbestimmend und gingen mit 3 : 0 in Führung. In der zweiten Halbzeit verloren sie dann zeitweise ihre Ordnung, d.h., das Spiel wurde nicht mehr von hinten nach vorne getragen. Stattdessen wurde zu sehr versucht, mit langen Abschlägen oder Pässen auf den "zweiten" Ball zu spielen. Gelang das nicht, tat sich eine Lücke zwischen Abwehr und Mittelfeld auf, so dass Nienstedten nun zu seinen Chancen kam und auf 3 : 2 verkürzen konnte. Beide Mannschaften hatten nun noch ihre Torgelegenheiten. Ein Konter durch die Kiebitze brachte dann den entscheidenden Treffer zum letztendlich verdienten 4 : 2 Endstand.

Beim ersten Punktspiel (am 6.9.17) gegen die 2. D vom TSV Reinbek setzten sich die Kiebitze fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte fest und erspielten sich Torchance auf Torchance. Aber ein Treffer wollte einfach nicht fallen, da Torwart und Torgehäuse im Weg standen oder die Bälle neben dem Tor landeten. Die Kiebitze wurden etwas nervös und Reinbek konnte einige wenige Konter fahren, bevor dann endlich nach ca. 25 Minuten und kurz vor der Halbzeitpause die erlösenden Tore zum 2 : 0 Pausenstand für die Kiebitze fielen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten sie dann ihren Vorsprung kontinuierlich, ehe Reinbek kurz vor Spielende durch einen Strafstoß ihren Ehrentreffer zum 7 : 1 Endstand für die Kiebitze erzielen konnten.

In der ersten Pokalrunde (am 10.9.17) hatten die Kiebitze es mit der 2. D von Voran Ohe zu tun. Es war ein Spiel auf ein Tor. Ohe kam während der gesamten Spielzeit nicht einmal gefährlich vor das Tor der Kiebitze, die einfach spielerisch und läuferisch zu überlegen waren. So fielen in der ersten und zweiten Halbzeit jeweils 7 Tore für die Kiebitze zum 14 : 0 Endstand.

Die Kiebitze haben sich recht gut mit der neuen Platz- und Mannschaftgröße zurecht gefunden. Allerdings müssen sie noch mehr die Breite des Platzes ausnutzen und ihr Flügelspiel verbessern. Je weiter es in die gegnerische Hälfte ging, neigten sie dazu, zu sehr über die Mitte zu spielen. Sie führten auch teilweise noch zu lange den Ball, anstatt den Ball durch ihre Reihen laufen zu lassen. Die eine oder andere Abseitsstellung war dann auch noch zu viel. Aber insgesamt wussten sie zu überzeugen.

Montag, 31. Juli 2017

Kiebitze verbringen tolles Wochenende in St. Peter-Ording

In Anlehnung "wer schreibt, der bleibt" erfolgt mit "was man schreibt, das bleibt (besser in Erinnerung)" doch noch ein kurzer Nachbericht über ein wirklich "tolles" Wochenende vom 30.6. bis 2.7.2017 der Kiebitze nebst Geschwisterkindern, Eltern und Betreuern in St. Peter-Ording (StPO).

Die Wetteraussichten für das Wochenende verhießen nichts Gutes. So machten sich auch am Freitag im Dauerregen Erwachsene und Kinder (verteilt auf 8 Pkws) auf dem Weg nach StPO. Die Ersten erreichten ihr Ziel bereits am frühen Nachmittag, die Letzten am späteren Abend. Das Quartier - Haus "Störtebeker" - im Evangelischen Jugenderholungsdorf (Ortsteil Böhl) wurde in Beschlag genommen. Zimmer, Betten, Küche, sanitäre Einrichtungen, Aufenthaltsräume schien alles ein wenig zu eng und klein. Aber niemand störte sich daran und man richtete sich gemütlich ein.

Die Kiebitze vor Inspizierung des Jugenderholungsdorfes
Am Abend wurden dann noch die ersten beiden Disziplinen des Wattenmeer-Fünfkampfs ausgespielt. Die Kiebitze konnten sich im "chinesischen" Tischtennis-Rundlauf  und im (guten alten) Tipp-Kick-Tischfußball messen und erste Punkte sammeln. Irgendwann kurz vor Mitternacht fielen etwas überdrehte Kiebitze dann ins Bett. Kleinere Geschwisterkinder und manch Elternteil verabschiedeten sich recht früh, manch anderer auch recht früh - allerdings am nächsten Morgen.

Samstag Morgen - immer noch bei grauem Himmel, aber es hatte aufgehört zu regnen - war dann eine Wattwanderung bzw. Führung unter professoneller Leitung von der Schutzstation Wattenmeer angesagt. Mit Beginn der Wattführung durch eine Biologin der Schutzstation Wattenmeer "riss der Himmel auf".




Alle hörten gespannt und aufmerksam zu - zumindest für eine gewisse Zeit - was es so über Gezeiten, Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer, Kleinstlebewesen und Säugetiere im Wattenmeer usw. zu hören und zu sehen gab. Irgendwann war es für die Kiebitze aber mindestens genau so interessant, im Schlickwatt "herum zu experimentieren". Die Wattführerin benutze ihre Forke nur, um Wattwürmer, Wattschnecken und was sich sonst noch im Watt tummelt, auszugraben; nicht aber um ihre "Herde" wieder zusammen zu treiben 😄 Es sollte sich allerdings für einige Kiebitze, die nicht so aufmerksam waren, am Abend noch "rächen".

Ein Stückchen Strand am Übergang Ortsteil Dorf, der noch nicht verlandet ist

Nach der Wattwanderung war dann kein Halten mehr - die Sonne schien und es ging endlich an den breiten und weiten Sandstrand (Übergang Ortsteil Ording).
Bei kräftigem Wind (Nord-West/West) wurde ein Fußball-Kleinfeld markiert und als dritte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs ein Beach-Soccer-Turnier ausgespielt.
Danach stürzten sich dann (fast) alle Kiebitze in die Brandung, die es trotz der flach abfallenden Sandbank schon ein wenig mit den Wellen vor Sylt aufnehmen konnte. Nach ca. 20 Minuten war (unter Protest einiger Kiebitze) dann auch das "Brandungsbaden" beendet, das als vierte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs gewertet wurde.

Noch ein letzter Blick auf Strand, Brandung und Kite-Surfer

Zum Abschluss wollten dann einige Kiebitze noch den Kiosk auf einem der Pfahlbauten "plündern", der aber "zum Leidwesen" (fast) aller dann gerade geschlossen hatte. Nun mussten sie "hungrig" den Rückweg antreten. Aber im Jugenderholungsdorf war der Grill schon angeschmissen.

Nach dem Grillen ging es dann für die Kiebitze in die fünfte und letzte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs. Sie mussten in Gruppen einen Fragebogen als Nachbetrachtung zu der Wattführung am Morgen beantworten - wie Aufgaben der Schutzstation Wattenmeer, Bezeichnung des Schutzgebiets, Säugetiere im Schutzgebiet, Würmer/Schnecken im Watt, Wattarten, Gezeiten.

Alle hörten gespannt zu - die Aufgaben wurden erklärt
Die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend, da der Einzelne von der Gruppe und die Gruppe vom Einzelnen profitierte - was ja auch sinnbildlich bspw. ein funktionierendes Fußball-Team ausmacht. Alle konnten ordentlich Punkte sammeln.

Nach Auswertung aller Disziplinen des Wattenmeer-Fünfkampfs und Verkünden der Platzierungen (Fußbälle/Pokale an die Erstplatzierten wurden in der Folgewoche beim nächsten Training verteilt)  beschäftigten sich die Kiebitze anschließend selbst mit Toben, Tischtennis und Tipp-Kick spielen. Es zeigten sich aber bei einigen erste Ermüdungserscheinungen. Ohne große Worte zu verlieren, fast schon freiwillig war dann ab 23:00 Bettruhe.

Allerdings zeigten die meisten Erwachsenen keine Ermüdungserscheinungen. Es wurde lange diskutiert und gelacht; natürlich auch bei dem einen und anderen Bier und Glas Wein. Es war schon hell, als die letzten ins Bett fanden (auch der Berichterstatter).

Was hatte man sich nicht alles vorgenommen! Auch die eine und andere Trainingseinheit sollte auf dem Sportplatz im Jugenderholungsdorf absolviert werden. Es blieb dann nur noch am Sonntag Morgen die Zeit, ein Trainingsspiel zu absolvieren, bevor es dann auf den Heimweg ging.

Eine tolles Wochenende fand sein Ende.