Montag, 31. Juli 2017

Kiebitze verbringen tolles Wochenende in St. Peter-Ording

In Anlehnung "wer schreibt, der bleibt" erfolgt mit "was man schreibt, das bleibt (besser in Erinnerung)" doch noch ein kurzer Nachbericht über ein wirklich "tolles" Wochenende vom 30.6. bis 2.7.2017 der Kiebitze nebst Geschwisterkindern, Eltern und Betreuern in St. Peter-Ording (StPO).

Die Wetteraussichten für das Wochenende verhießen nichts Gutes. So machten sich auch am Freitag im Dauerregen Erwachsene und Kinder (verteilt auf 8 Pkws) auf dem Weg nach StPO. Die Ersten erreichten ihr Ziel bereits am frühen Nachmittag, die Letzten am späteren Abend. Das Quartier - Haus "Störtebeker" - im Evangelischen Jugenderholungsdorf (Ortsteil Böhl) wurde in Beschlag genommen. Zimmer, Betten, Küche, sanitäre Einrichtungen, Aufenthaltsräume schien alles ein wenig zu eng und klein. Aber niemand störte sich daran und man richtete sich gemütlich ein.

Die Kiebitze vor Inspizierung des Jugenderholungsdorfes
Am Abend wurden dann noch die ersten beiden Disziplinen des Wattenmeer-Fünfkampfs ausgespielt. Die Kiebitze konnten sich im "chinesischen" Tischtennis-Rundlauf  und im (guten alten) Tipp-Kick-Tischfußball messen und erste Punkte sammeln. Irgendwann kurz vor Mitternacht fielen etwas überdrehte Kiebitze dann ins Bett. Kleinere Geschwisterkinder und manch Elternteil verabschiedeten sich recht früh, manch anderer auch recht früh - allerdings am nächsten Morgen.

Samstag Morgen - immer noch bei grauem Himmel, aber es hatte aufgehört zu regnen - war dann eine Wattwanderung bzw. Führung unter professoneller Leitung von der Schutzstation Wattenmeer angesagt. Mit Beginn der Wattführung durch eine Biologin der Schutzstation Wattenmeer "riss der Himmel auf".




Alle hörten gespannt und aufmerksam zu - zumindest für eine gewisse Zeit - was es so über Gezeiten, Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer, Kleinstlebewesen und Säugetiere im Wattenmeer usw. zu hören und zu sehen gab. Irgendwann war es für die Kiebitze aber mindestens genau so interessant, im Schlickwatt "herum zu experimentieren". Die Wattführerin benutze ihre Forke nur, um Wattwürmer, Wattschnecken und was sich sonst noch im Watt tummelt, auszugraben; nicht aber um ihre "Herde" wieder zusammen zu treiben 😄 Es sollte sich allerdings für einige Kiebitze, die nicht so aufmerksam waren, am Abend noch "rächen".

Ein Stückchen Strand am Übergang Ortsteil Dorf, der noch nicht verlandet ist

Nach der Wattwanderung war dann kein Halten mehr - die Sonne schien und es ging endlich an den breiten und weiten Sandstrand (Übergang Ortsteil Ording).
Bei kräftigem Wind (Nord-West/West) wurde ein Fußball-Kleinfeld markiert und als dritte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs ein Beach-Soccer-Turnier ausgespielt.
Danach stürzten sich dann (fast) alle Kiebitze in die Brandung, die es trotz der flach abfallenden Sandbank schon ein wenig mit den Wellen vor Sylt aufnehmen konnte. Nach ca. 20 Minuten war (unter Protest einiger Kiebitze) dann auch das "Brandungsbaden" beendet, das als vierte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs gewertet wurde.

Noch ein letzter Blick auf Strand, Brandung und Kite-Surfer

Zum Abschluss wollten dann einige Kiebitze noch den Kiosk auf einem der Pfahlbauten "plündern", der aber "zum Leidwesen" (fast) aller dann gerade geschlossen hatte. Nun mussten sie "hungrig" den Rückweg antreten. Aber im Jugenderholungsdorf war der Grill schon angeschmissen.

Nach dem Grillen ging es dann für die Kiebitze in die fünfte und letzte Disziplin des Wattenmeer-Fünfkampfs. Sie mussten in Gruppen einen Fragebogen als Nachbetrachtung zu der Wattführung am Morgen beantworten - wie Aufgaben der Schutzstation Wattenmeer, Bezeichnung des Schutzgebiets, Säugetiere im Schutzgebiet, Würmer/Schnecken im Watt, Wattarten, Gezeiten.

Alle hörten gespannt zu - die Aufgaben wurden erklärt
Die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend, da der Einzelne von der Gruppe und die Gruppe vom Einzelnen profitierte - was ja auch sinnbildlich bspw. ein funktionierendes Fußball-Team ausmacht. Alle konnten ordentlich Punkte sammeln.

Nach Auswertung aller Disziplinen des Wattenmeer-Fünfkampfs und Verkünden der Platzierungen (Fußbälle/Pokale an die Erstplatzierten wurden in der Folgewoche beim nächsten Training verteilt)  beschäftigten sich die Kiebitze anschließend selbst mit Toben, Tischtennis und Tipp-Kick spielen. Es zeigten sich aber bei einigen erste Ermüdungserscheinungen. Ohne große Worte zu verlieren, fast schon freiwillig war dann ab 23:00 Bettruhe.

Allerdings zeigten die meisten Erwachsenen keine Ermüdungserscheinungen. Es wurde lange diskutiert und gelacht; natürlich auch bei dem einen und anderen Bier und Glas Wein. Es war schon hell, als die letzten ins Bett fanden (auch der Berichterstatter).

Was hatte man sich nicht alles vorgenommen! Auch die eine und andere Trainingseinheit sollte auf dem Sportplatz im Jugenderholungsdorf absolviert werden. Es blieb dann nur noch am Sonntag Morgen die Zeit, ein Trainingsspiel zu absolvieren, bevor es dann auf den Heimweg ging.

Eine tolles Wochenende fand sein Ende.

Sonntag, 25. Juni 2017

Freude und Ernüchterung bei den Kiebitzen zum Saisonabschluss

Zum Saisonabschluss mussten beide Kiebitze-Teams auswärts antreten; die Jung-Kiebitze (6. E) bei der 1. E vom VSG Stapelfeld und die Alt-Kiebitze bei der 1. E von Komet Blankenese. Die Jung-Kiebitze wollten ihren 2. Tabellenplatz in ihrer Staffel verteidigen, wozu ein Unentschieden reichen würde. Die Alt-Kiebitze mussten schon einen Sieg einfahren, um den 2. Tabellenplatz in ihrer Staffel zu erreichen, der sie dann auch für das 1/4-Finale zu Hamburger Meisterschaft qualifizieren würde.

Die Jung-Kiebitze sprühten in Stapelfeld nur so voller Spielfreude. Man merkte ihnen an, dass sie noch einmal "richtig Bock" aufs Fußballspielen hatten. Stapelfeld hatte zwar ein paar gute Einzelspieler in ihren Reihen, aber mannschaftlich den Kiebitzen nichts entgegen zu setzen. Die Abwehr der Kiebitze stand gut, so dass dem Kiebitze-Torwart ein wenig langweilig wurde. Im Angriff konnten die Kiebitze teilweise schalten und walten wie sie wollten. So fielen die Treffer für sie zwangsläufig. Stapelfeld lag zur Halbzeit mit 0 : 3 zurück und am Ende unterlagen sie den Kiebitzen mit 1 : 7.
Zum Abschluss der Saison konnten sich die Jung-Kiebitze über einen deutlichen Sieg und den gesicherten 2. Tabellenplatz freuen.

Die Alt-Kiebitze starteten nervös in Blankenese, ließen den Gegenspielern zu viel Freiraum und mussten prompt einen Gegentreffer hinnehmen. Es entwickelte sich fortan ein hektisches Spiel mit mehreren klaren Torchancen für die Kiebitze und wenigen Konterchancen für Blankenese. Es zeigte sich leider schnell ab, dass die Kiebitze es nicht nur mit der gegnerischen Mannschaft, sondern auch mit dem einseitig agierenden Schiedsrichter von Blankenese zu tun hatte. Blankenese bekam fast bei jedem Zweikampf mit Körperberührung einen Freistoß zugesprochen; Zeitspiel von Blankenese wurde nicht geahndet (jeder Torabstoß nahm bspw. ca. 30 Sekunden in Anspruch); Spiel wurde nach Foul gegen Kiebitze verspätet unterbrochen, als sie sich im Vorteil befanden; Zeitstrafen wurden gegen die Kiebitze ausgesprochen, so dass sie gegen Ende der 1. Halbzeit mit 4 Feldspielern (plus Torwart) auskommen mussten; die 2. Halbzeit wurde trotz des Zeitspiels von Blankenese nach 23 Minuten und 40 Sekunden beendet.
Trotz dieser Benachteiligung und Einschüchterung durch den Schiedsrichter hätten die Kiebitze das Spiel für sich entscheiden können, wenn sie nur einen Teil ihrer vielen Torchancen verwertet hätten. So kam es wie es bei so einem Spiel kommen muss. Die Kiebitze mussten sich öffnen und durch eine Unachtsamkeit dann noch ein weiteres Tor zum 2 : 0 Endstand für Blankenese hinnehmen.
Es gab heftigen Protest vom Anhang der Kiebitze gegen den Schiedsrichter. Dem Schiedsrichter werden Regelverstöße leider schwer nachzuweisen sein und "seine" Tatsachenentscheidungen sind unumkehrbar (es gibt hier keinen Videobeweis).
Ein ernüchternder letzter Spieltag brachte nicht den erhofften 2. Tabellenplatz. Aber die Kiebitze ließen die Köpfe nur kurz hängen und wir, Verantwortliche und Anhang, sollten das auch tun und nach vorne schauen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Kiebitze kommen bis ins Halbfinale beim Hamburger IKK Classic Pokal


Facebook-Beitrag von Yvonne Gorniak

In der gestrigen Hauptrunde des Hamburger Pokals spielten die derzeit 8 besten Hamburger Mannschaften aus dem Jahrgang 2006 in durchgehend sehr engen Duellen in 2 Gruppen gegeneinander.
Trotz Punktgleichheit, aber durch eine bessere Tordifferenz, gelang es den Kiebitzen Platz 2 in Gruppe A zu besetzen, womit sie sich neben dem HSV, St. Pauli und Germania Schnelsen für das Halbfinale qualifizierten.
Hier hieß der Gegner FC St. Pauli, der Sieger der letzten Saison. Von Anfang an spielten die Kiebitze konzentriert und stark auf. St. Pauli trumpfte mit gutem Stellungsspiel und harten Zweikämpfen, welchen die Kiebitze jedoch mit enormen Einsatz und Kampfgeist dagegen halten konnten. Die Defensive stand überwiegend gut, der Torwart war hochkonzentriert und parierte nach Lehrbuchmanier. Zwischenzeitlich ergaben sich immer mal wieder ein paar Torchancen für die Kiebitze, die jedoch entweder knapp am Tor vorbei oder in den Armen des gegnerischen Torhüters landeten.
Schlussendlich genügte ein kleiner Fehler in der Abwehr der Kiebitze, bei dem der Ball direkt dem Gegner vor den Fuß gespielt worden war, um St. Pauli in Führung zu bringen. An diesem Ergebnis konnten die Kiebitze nun nichts mehr drehen und das Spiel endete 1:0.
Im Finale spielte St. Pauli gegen den HSV, welcher mit 4:1 gewann und somit Hamburger Pokalmeister geworden ist.
Herzliche Glückwünsche von den Kiebitzen!

 SVNA Kiebitze belegen 3. Platz in Pokalfinalrunde am 17.6.2017

Sonntag, 11. Juni 2017

Kiebitze-Teams mit Heimsiegen am vorletzten Punktspieltag

Bei den Jung-Kiebitzen (6. E) war man gespannt, wie sie beim Heimspiel gegen die 1. E vom FC Veddel United auftreten würden, da einige Umstellungen in der Mannschaft vorgenommen werden mussten. Die Alt-Kiebitze (1. E) mussten "zuhause" unbedingt gegen die 1. E von FC Teutonia Ottensen 05 gewinnen, wenn sie sich die Chance auf das Erreichen des 2. Tabellenplatzes in ihrer Staffel bewahren wollten.

Den Jung-Kiebitzen merkte man zu Beginn des Spiels an, dass sie sich noch "finden" müssen. So resultierte auch das schnelle 0 : 1 aus einem Missverständnis nach einem Rückpass auf den Torwart, der von einem Gegenspieler abgefangen wurde. Aber der Rückstand wirkte auch wie ein Weckruf auf die Kiebitze. Es gab zwar immer noch die eine oder andere Unsicherheit, aber insgesamt spielten sie mannschaftlich geschlossen und wurden überlegen. Nach dem Ausgleich durch einen Strafstoß legten sie noch durch 3 weitere Treffer auf 4 : 1 vor, mussten aber noch vor der Halbzeit ein Gegentor zum 4 : 2 hinnehmen.
Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel zunächst ausgeglichen und man hatte eine Zeitlang das Gefühl, dass nicht mehr viel passieren würde, ehe Veddel dann doch noch auf 4 : 3 verkürzen konnte. Kurze Zeit später stellten die Kiebitze durch einen kräftigen Torschuss den 2 Tore-Abstand mit dem 5 : 3 wieder her, was dann auch den Endstand bedeutete. Veddel konnte nichts mehr zulegen, weil die Kiebitze auch wieder stabil standen. Sie ließen dabei noch einige Torchancen aus; u.a. durch einen verschossenen Strafstoß.

Den Alt-Kiebitzen kam in ihrem Spiel gegen Teutonia entgegen, dass ihre Angriffsbemühungen bereits wenige Minuten nach Spielbeginn mit der 1 : 0 Führung belohnt wurde. Sie zogen ruhig und überlegen ihr Spiel auf, auch wenn ihnen zunächst kein weiterer Treffer gelang. Teutonia stand tief in der Abwehr und suchte sein Heil durch weite Abschläge in die Hälfte der Kiebitze, kam aber selten gefährlich vor das Tor der Kiebitze. Wenige Minuten vor der Ende der 1. Halbzeit erzielten die Kiebitze dann noch durch einen schönen Weitschuss die beruhigende 2 : 0 Pausenführung.
In der 2. Halbzeit änderte Teutonia seine Spielweise zwar nicht, kam aber besser ins Spiel, weil die Stürmer doch den einen oder anderen lang geschlagenen Ball kontrollieren und weiterleiten konnten. Die Kiebitze hatten dabei einige kritische Momente - auch durch Eckstöße für Teutonia herbeigeführt - zu überstehen. Doch insgesamt blieben die Kiebitze überlegen und kamen zu weiteren Torchancen. Mitte der 2. Halbzeit entschieden die Kiebitze dann innerhalb weniger Minuten mit 2 weiteren Toren zum 4 : 0 Entstand das Spiel für sich.

Die Jung-Kiebitze sind durch ihren Sieg auf den 2. Tabellenplatz in ihrer Staffel vorgestoßen, den sie im letzten Saisonspiel dann zu verteidigen haben, während die Alt-Kiebitze für diesen Platz in ihrer Staffel im letzten Saisonspiel einen Sieg benötigen, mit dem sie sich dann auch für das 1/4-Finale zur Hamburger Meisterschaft qualifizieren würden.