Samstag, 24. März 2018

Kiebitze mit Auftaktsieg in der Frühjahressaison

Nach einer gefühlt zu langen Hallensaison ging es für die Kiebitze endlich wieder "vereint" als 2. D in die Feld-Hauptsaison!

Zum Auftakt traf es sich recht gut für die Kiebitze, dass sie es nicht gleich mit einem der Favoriten in der wohl stärksten Bezirksligastaffel der jungen D-Junioren im HFV, der Leistungszentrums-Mannschaft vom HSV oder St. Pauli, zu tun bekamen. Aber auch die 1. D von GW Eimsbüttel, bei der die Kiebitze zu Gast waren, war nicht zu unterschätzen.

Die Kiebitze taten sich in der Tat lange Zeit schwer, um ihre spielerische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Sie verlagerten viel zu wenig ihr Spiel in freie Räume; d.h., sie versäumten es, die Breite des Feldes zu nutzen und über außen die gegnerische Abwehr aufzureißen. Stattdessen versuchten sie viel zu oft, wie auch in der Vergangenheit wiederholt bemängelt, über Einzelspiel und langes Ballhalten zum Erfolg zu kommen.

Auf der anderen Seite kam GW Eimsbüttel aber kaum aus der eigenen Hälfte heraus und tauchte selten vor das Tor der Kiebitze auf, da die Kiebitze einfach die individuell besseren Spieler in ihren Reihen hatten.

Gegen Ende der 1. Halbzeit fiel dann doch noch das überfällige 0 : 1 für die Kiebitze. Kurz nach Beginn, inmitten und am Ende der 2. Halbzeit schraubten sie dann das Ergebnis auf 0 : 4 hoch.

Das Ergebnis passt und hätte bei besserem Zusammenspiel auch höher ausfallen können. Zusammenspiel und Spielverlagerung muss sich bei den Kiebitzen allerdings noch verbessern, um auch gegen stärkere Gegner in der Staffel mithalten zu können.

Samstag, 24. Februar 2018

Jung-Kiebitze werden sensationell Hamburger Hallen-Pokalsieger

Die Jung-Kiebitze hatten bisher in der Hamburger Hallenmeisterschaft durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt und zogen für viele überraschend in die Pokal-Finalrunde ein, in der sie als Außenseiter anzusehen waren. Denn mit der 2. D vom Eimsbütteler TV, der 2. D von HEBC, der 3. D von GW Eimsbüttel und der 8. D vom SC Rahlstedt warteten Mannschaften auf sie, die von der Papierform her spielstärker einzuschätzen waren.

Das erste Spiel gegen den Eimsbütteler TV (ETV) war geprägt von vielen Zweikämpfen, Zerfahrenheit, Unruhe und Unterbrechungen mit einer 2-minütigen Zeitstrafe auf jeder Seite. Davon profitierten die Kiebitze aber mehr als der ETV, dem es nicht gelang, die Kiebitze "auszuspielen" und dadurch immer nervöser wurde. Wären die Kiebitze bei ihre Kontern konsequenter gewesen, hätten sie die Begegnung auch für sich entscheiden können. So endete ein hektisches Spiel ohne Tore (mit 0 : 0).

Gleich mit dem zweiten Spiel gegen HEBC zeigten die Kiebitze, dass sie in der Lage sind, mit einer gut stehenden Defensive und Abwarten auf Konter "auf ihre Art" ein Spiel zu führen, so dass sie einem zwar optisch feldüberlegenen Gegner doch das eine und andere Mal in Bedrängnis brachten. Ein direkt abgenommener Eckstoß führte dann zu dem entscheidenden Treffer für die Kiebitze, die mit dem 1 : 0 Erfolg über den HEBC schon jetzt ihre Außenseiter-Rolle abgegeben hatten.

GW Eimsbüttel, der Gegner im dritten Spiel, war wohl vom bisherigen Auftritt der Kiebitze beeindruckt. Das Spiel war zwar ausgeglichen, aber irgendwie schien es, als wenn die Kiebitze den Sieg mehr wollten als Eimsbüttel. Nach dem frühen Führungstor der Kiebitze setzten sie - wie gewohnt - auf ihre Konter, von denen dann einer auch erfolgreich zum 2 : 0 Endstand gegen GW Eimsbüttel ausgespielt wurde.

Im vierten Spiel ging es dann um den Turniersieg sprich darum, ob es den Kiebitzen tatsächlich gelingt, Hamburger Hallen-Pokalsieger zu werden. Sie mussten dazu allerdings das Spiel gegen Rahlstedt gewinnen, da der ETV mit 8 Punkten ein besseres Torverhältnis aufwies. Die Kiebitze "brannten" vor Siegeswillen, während man dem Gegner Rahlstedt anmerkte, dass sie in dem Turnier nichts mehr zu gewinnen hatten. Es musste natürlich trotzdem der entscheidende Treffer zum Sieg her und der fiel dann auch über einen gut vorgetragenen Angriff. Danach hieß es nur noch, Bälle aus der eigenen Abwehr lang nach vorne schlagen und Zeit gewinnen. Rahlstedt hatte aber auch resigniert und so unterlagen sie den Kiebitzen mit 0 : 1.


Doch schon eine (kleine) Sensation - die Jung-Kiebitze sind Hamburger Hallen-Pokalsieger 2017/18 !!! Kaum zu glauben - aber wahr !!!

Samstag, 17. Februar 2018

Jung-Kiebitze überraschend in Pokalfinalrunde Hallenmeisterschaft - Alt-Kiebitze enttäuschend in Vorschlussrunde ausgeschieden

Spieler, Fans und Trainer befürchteten doch schon ein wenig, dass es wieder zu einem Deja-vu Erlebnis wie im letzten Jahr kommen konnte, als beide Kiebitze-Teams schon einmal in der Vorschlussrunde aufeinandertrafen und letztendlich beide scheiterten.
Würden die Alt-Kiebitze (2. D) ihrer Favoritenrolle in dieser Vorschlussrundengruppe gerecht werden? Werden sich die Jung-Kiebitze (6. D) über ihre schon oft bewiesene mannschaftliche Geschlossenheit behaupten können?
Neben den beiden Kiebitze-Teams wollte sich die 4. D von Alstertal/Langenhorn, die 2. D von Union Tornesch/Holsatia im EMTV und die 2. D von Teutonia 05 in dieser Vorschlussrunde behaupten. 

Gleich im ersten Spiel trafen die Kiebitze-Teams aufeinander. Die Alt-Kiebitze waren zwar überlegen, aber die Jung-Kiebitze zeigten auch zu viel Respekt, so dass die Alt-Kiebitze deutlich mit 4 : 0 das Spiel gewannen.

Kaum zu erklären ist allerdings der Leistungsabfall der Alt-Kiebitze in ihrem zweiten Spiel. Sie kamen mit der Taktik des nächsten Gegners, Alstertal/Langenhorn, sich hinten reinzustellen und auf Konter zu warten, überhaupt nicht zurecht und mussten auch noch ein unnötiges Gegentor hinnehmen. Mit zunehmender Spieldauer verkrampften sie und vergaben aussichtsreiche Torchancen. Alstertal/Langenhorn brachte das Spiel über die Zeit und gewann mit 1 : 0.

Die Jung-Kiebitze schüttelten die zuvor erlittene Niederlage ab und kamen in ihrem zweiten Spiel gegen Tornesch/Holsatia, das an sich ausgeglichen verlief, durch ein schön herausgespieltes Tor zum 1 : 0 Sieg.

Die Alt-Kiebitze hatten immer noch die Chance, Gruppenerster oder Zweiter zu werden. Aber sie waren an diesem Tag wirklich "von der Rolle". Völlig unverständlich verloren sie im dritten Spiel gegen Tornesch/Holsatia, die zuvor den Jung-Kiebitzen unterlegen waren, mit 0 : 2.

Die Jung-Kiebitze verteidigten in ihrem dritten Spiel kampfstark gegen ein überlegen spielendes Team von Alstertal/Langenhorn und kamen aber auch durch ihre Konter zu Chancen. Nun war Alstertal/Langenhorn gezwungen, das Spiel "zu machen", da sie zuvor eine Niederlage gegen Teutonia 05 hatten hinnehmen müssen. Es blieb beim torlosen Unentschieden (von 0 : 0).

Da sich in den bisherigen Spielen keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte, weil sie sich wechselseitig Siege und Niederlagen beibrachten oder zumindest Unentschieden spielten, hatten die Alt-Kiebitze trotz zweier Niederlagen immer noch die Chance, sich für eine der Finalrunden zu qualifizieren. Sie mussten dazu nur in ihrem letzten und vierten Spiel Teutonia 05 besiegen. Auch wenn sie Teutonia fast die gesamt Spielzeit über in deren eigene Hälfte drückten und sich eine Vielzahl von Torgelegenheiten ergaben, wurden sie allesamt vergeben. Dieses torlose Unentschieden (von 0 : 0) bedeutete das Ausscheiden der Alt-Kiebitze aus dem Wettbewerb (letztendlich mit dem 4. Platz in der Vorschlussrundengruppe).

Mit einem Sieg hätten sich die Alt-Kiebitze sogar noch an die Spitze setzen können, wenn die Jung-Kiebitze ihr letztes Spiel gegen eben demselben Gegner, Teutonia 05, gewinnen würden.

Die Jung-Kiebitze mussten in ihrem letzten und vierten Spiel in jedem Fall gegen Teutonia gewinnen, um sich für die Pokalfinalrunde zu qualifizieren, da das Torverhältnis durch die deutliche Niederlage gegen die Alt-Kiebitze negativ war. Aber was die Alt-Kiebitze nicht schafften, brachten sie durch ihre starke Defensivarbeit gepaart mit geschickt ausgeführten Kontern zu einem guten Ende. Sie bezwangen Teutonia mit 1 : 0 und wurden dadurch "nur" über das schlechtere Torverhältnis gegenüber Teutonia Zweiter in der Vorschlussrundengruppe.

Also doch ein Deja-vu - wenn auch nur für die Alt-Kiebitze. Man muss sich bei ihnen auch als Trainer "ankreiden", die Jungs nicht "in die Spur" gebracht zu haben. Was bei den Alt-Kiebitzen nicht gelang, gelang bei den Jung-Kiebitzen, die mal wieder als "Mannschaft" überzeugten und dadurch auch in der Lage sind, spielerisch stärkeren Mannschaften Punkte abzunehmen - wie am heutigen Tag. Das gesteckte Ziel ist heute schon erreicht - Gratulation an dieses Team!

Sonntag, 11. Februar 2018

Kiebitze-Teams qualifizieren sich für die Vorschlussrunde in der Hallenmeisterschaft

Konnten die Kiebitze-Teams in der Hauptrunde die in sie gesetzten Erwartungen, nämlich in die Alt-Kiebitze (2. D), dass sie die Runde gewinnen, und in die Jung-Kiebitze (6. D), dass sie für das Weiterkommen zumindest den 3. Platz belegen oder gar noch eine bessere Platzierung erreichen, um ein Aufeinandertreffen der Kiebitze-Teams in der Vorschlussrunde aus dem Weg zu gehen?

Die Jung-Kiebitze mussten sich mit 2 leistungsstarken Mannschaften, der 4. D von Süderelbe und der 2. D von St. Pauli, und mit 2 in etwa gleich starken Mannschaften, der 4. D von Paloma und der 2. D von UH-Adler, messen.
Im ersten Spiel gegen Süderelbe überraschten die Kiebitze nicht nur ihre Fans, sondern auch Süderelbe. Spielerische Vorteile von Süderelbe glichen die Kiebitze mit Einsatzwillen und taktischer Disziplin aus. Frühzeitig gingen die Kiebitze in Führung und erst kurz vor Spielende mussten sie dann doch noch den Ausgleich durch Süderelbe zum 1 : 1 Endstand hinnehmen.
Das zweite Spiel gegen Paloma war dadurch gekennzeichnet, dass die Kiebitze nach der 1 : 0 Führung trotz weiterer Torgelegenheiten keinen Treffer mehr erzielen konnten, so dass es bei diesem Stand blieb.
Im dritten Spiel gegen St. Pauli ging es darum, St. Pauli möglichst vom eigenen Tor fernzuhalten. Aber St. Pauli war einfach spielerisch zu überlegen und setzte die Kiebitze unter Druck, die zu sehr nach hinten auf den eigenen Torwart als nach vorne auf das Tor von St. Pauli spielten. Sie zeigten zu viel Respekt und lagen schon mit 0 : 4 hinten, ehe sie mutiger auch mal eigene Angriffe aufzogen und durch den Ehrentreffer zum 1 : 4 belohnt wurden.
Aber es war für ein Weiterkommen noch alles drin. Die Kiebitze durften im vierten und letzten Spiel gegen UH-Adler nur nicht verlieren. Sie ließen das Spiel gegen St. Pauli hinter sich und keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen, so dass UH-Adler ihnen deutlich mit 0 : 3 unterlag.
Die Jung-Kiebitze mussten sich zwar einem zu starken Gegner geschlagen geben, haben ansonsten wieder gezeigt, zu was sie als Mannschaft fähig sind. Wären sie nicht ganz so fahrlässig mit ihren Torchancen umgegangen, hätten sie sogar noch Zweiter in ihrer Hauptrunde werden können. Ein Tor fehlte zum Gleichstand, zwei Tore, um an Süderelbe vorbei zu ziehen. So qualifizieren sie sich als Dritter für die Vorschlussrunde.

Die Alt-Kiebitze hatten von der Papierform das vermeintlich leichtere Programm vor sich. Mit der 4. D von Altona 93, der 2. D von Voran Ohe, der 4. D von HEBC und der 10. D von Germania Schnelsen trafen sie auf Mannschaften, die nach Abschluss der Vorrunden keine der vorderen Plätze errungen hatten.
Es ging dann in den Spielen auch tatsächlich nur darum, wie hoch die Kiebitze ihre Spiel gewinnen, denn sie waren einfach zu spielbestimmend. Mit 7 : 1 wurde dann Altona 93 besiegt, mit 1 : 7 unterlag Voran Ohe, mit 3 : 1 wurde HEBC bezwungen und mit 0 : 6 zog Germania den Kürzeren.
Ohne Mühe haben sich die Alt-Kiebitze für die Vorschlussrunde qualifiziert.
Hier müssen sie sich dann Gegnern stellen, die ihnen sicherlich alles abverlangen; hoffentlich auch die Jung-Kiebitze, die in der letzten Hallensaison die Alt-Kiebitze bezwungen hatten. Das wird spannend!